Me first!

Selbstfürsorge hat nichts mit Egoismus zu tun...

Ich kann nur für Andere da sein, wenn ich selbst gut genährt bin!

Bei mir wappnen Sie sich fürs Leben. Gemeinsam entwerfen wir neue Strategien, für die Herausforderungen in Ihrem Alltag. Wir werfen auch einen Blick auf Ihre Vergangenheit, um das was kommt, für Sie besser verständlich zu machen. Der Blick in die Vergangenheit ist wichtig, um das eigene Gewordensein verstehen zu können, aber nicht zwingend notwendig! Das Vergangene erschließt sich durch Ihr Handeln in der Gegenwart. Es wäre falsch Ihnen zu sagen, dass es leicht sein wird! Sie müssen Ihre Komfortzone verlassen, wenn Sie wollen, dass sich die Dinge ändern. Es fühlt sich zuerst oft nicht richtig an und der Prozess wird von Unsicherheit geprägt sein. Aber je mehr positive Erfahrung Sie auf dem neuen Boden machen, desto sicherer werden Sie sich fühlen. Natürlich wird es auch Rückschritte geben, die gehören einfach dazu. Aber - auf Ihrem ganz eigenen Pfad - unterwegs zu sein, bedeutet, dass Sie nie wieder so tief fallen werden - wie auf dem Punkt - von dem Sie gestartet sind! Das alles müssen wir uns hart erarbeiten, aber Ihr Lohn wird größer sein, als der Aufwand!

Systemische Familientherapie, mit Sicherheit eine Erfahrung.

Die systemische Familientherapie betrachtet den Menschen nicht isoliert, sondern als Teil eines lebendigen Beziehungsgefüges. Symptome, Konflikte oder Krisen werden dabei als Ausdruck von Wechselwirkungen innerhalb des Systems verstanden. Sei es in der Familie, Partnerschaft oder im beruflichen Umfeld!

Im gemeinsamen Prozess schaffen wir einen sicheren Raum, um Dynamiken sichtbar zu machen, Ressourcen zu aktivieren und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Unser Ziel ist es, festgefahrene Muster zu lösen, Beziehungen zu klären und nachhaltige Veränderung zu ermöglichen. Wertschätzend, lösungsorientiert und auf Augenhöhe!

Ob als Einzelperson, Paar oder Familie, im Mittelpunkt steht immer die Stärkung der eigenen Kompetenz, das eigene Leben stimmig und selbstwirksam zu gestalten. Lösungsorientierte Kurzzeitkonzepte, kraftvolle Interventionen, die gezielt Ihr Veränderungspotenzial entfalten und Sie befähigen, sehr rasch eine neue Richtung in Ihrem Leben einzuschlagen!

Einzeltherapie

Die Einzeltherapie bietet Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie mit allem da sein dürfen, was Sie gerade bewegt. Gemeinsam schauen wir auf Ihr Anliegen, im Kontext zu Ihrer Lebensgeschichte und zu Ihren Beziehungen. Symptome werden dabei als sinnvolle Signale verstanden! Als Hinweise auf Etwas, das gesehen und gewürdigt werden möchte. Ziel ist es, Ihre innere Klarheit zu stärken, Ihre Ressourcen wieder spürbar zu machen und neue Handlungsspielräume zu eröffnen, die sich für Sie stimmig anfühlen. Eine Einheit dauert 50 Minuten (1:1 Setting in Form von therapeutischen Gesprächen). Zu Beginn sprechen wir über Ihr Therapieziel und die Rahmenbedingungen. Dazu gehören auch die Therapiedauer und die Absagemodalitäten!

Gruppentherapie

Die Gruppentherapie eröffnet einen lebendigen Raum von Begegnung und Resonanz. In der Gruppe wird erfahrbar, dass wir mit Vielem nicht allein sind. Durch das Teilen, Spiegeln und das gemeinsame Erleben, können neue Perspektiven entstehen und Beziehungen neu gestaltet werden. Die Gruppe trägt, stärkt und ermöglicht Entwicklung! Oft auf eine berührende und - überraschend - kraftvolle Weise. Ich biete zwei Mal wöchentlich eine fixe, offene Jahresgruppe (Mittwochs ab 17:30 Uhr und donnerstags ab 9:30 Uhr). Offen aus dem Grund, damit laufend Klienten einsteigen können! Wenn Sie sich für eine Gruppentherapie entscheiden, so ist dies vollfinanziert über die Krankenkasse. Sie verpflichten sich, die gesamte Zeitdauer Ihrer Einheiten - zumeist werden 50 bewilligt - wöchentlich zu kommen.

Paartherapie

Beziehungen sind Orte tiefer Sehnsucht, die für Nähe, Sicherheit, Gesehenwerden und Entwicklung stehen. Gleichzeitig zeigen sich alte Verletzungen, erlernte Schutzstrategien und unbewusste Muster in den Partnerschaften wieder. Jede Beziehung folgt einer tieferen Ordnung! In ihr wirken Erfahrungen, Bindungen und Geschichten – sichtbar oder verborgen - über Generationen hinweg. Was sich heute als Konflikt, Distanz oder Krise zeigt, ist oft Ausdruck einer Bewegung, die gesehen und gewürdigt werden möchte. Im sehnsuchtsraum entsteht ein achtsamer Platz, in dem sich Menschen selbst - und einander - neu begegnen können. Mit Präsenz, Klarheit und Mitgefühl - auf Grundlage der systemischen Familientherapie – begleite ich Paare und Familien dabei, ihre Dynamiken zu verstehen und das Wesentliche wieder spürbar zu machen: Verbindung, Würde und Zugehörigkeit. Veränderung geschieht dort, wo wir beginnen, das, was ist, wirklich zu sehen. Daraus entstehen neue Möglichkeiten – für Beziehung, für Entwicklung und für einen Weg, der sich stimmig anfühlt.

Familientherapie

Manchmal fühlt sich das Leben schwer an! Beziehungen geraten ins Wanken, Konflikte wiederholen sich, und man versteht nicht, warum. Oft tragen wir unsere Themen nicht alleine, sondern sind eingebunden in ein Geflecht aus Beziehungen, Erwartungen und unausgesprochenen Geschichten. In der Familientherapie schauen wir gemeinsam und behutsam auf diese Zusammenhänge. Wir machen sichtbar, was wirkt! Auch das, was lange im Verborgenen lag... In einem geschützten, wertschätzenden Raum darf alles da sein: Zweifel, Schmerz, Sehnsucht und Hoffnung. Gemeinsam öffnen wir neue Perspektiven, lösen alte Verstrickungen und stärken Ihre inneren Ressourcen. So kann wieder mehr Leichtigkeit und mehr Klarheit entstehen. Und die Möglichkeit, Beziehungen bewusst und liebevoll zu gestalten, damit sich Ihr Leben wieder stimmig anfühlt.

Aufstellungsarbeit
Familienrekonstruktion
Orientierung in Zeiten des Wandels

Aufstellungsarbeit macht innere und äußere Dynamiken sichtbar, die unser Erleben in Beziehungen, in der Familie und in herausfordernden Lebensphasen prägen. Sie kann unterstützen, wenn sich etwas festgefahren anfühlt, Entscheidungen anstehen oder Trennung, Verlust oder Neubeginn verarbeitet werden wollen.

Durch das räumliche Aufstellen von Personen, Beziehungskonstellationen oder inneren Anteilen zeigt sich oft klar, was im Hintergrund wirkt! Auch dort, wo die Worte allein nicht weiterführen. Das ermöglicht neue Perspektiven, Entlastung und einen stimmigeren Umgang mit der eigenen Situation. Die Aufstellungsarbeit wirkt erfahrungsorientiert und ganzheitlich. Wenn gesehen wird, was bislang keinen Platz hatte, kann sich eine innere Ordnung einstellen.

Das bringt häufig Ruhe, Klarheit und eine neue Ausrichtung, ohne etwas erzwingen zu müssen. Zu Beginn klären wir gemeinsam Ihr Anliegen. Etwa zu Beziehung, Trennung, Familie oder einem persönlichen Übergang. Die Aufstellung entfaltet sich achtsam und in Ihrem Tempo. Am Ende steht keine fertige Lösung, sondern eine innere Bewegung, die im Alltag weiterwirkt und Orientierung geben kann.

Hypnotherapie und klinische Hypnose

Hypnotherapie - nach Milton Erickson - verstehe ich als einen sanften Zugang zu den inneren Bildern, Erfahrungen und Ressourcen, die jeder Mensch bereits in sich trägt. In einem Zustand - ruhiger und fokussierter - Aufmerksamkeit darf sich zeigen, was gesehen werden will. Und es können neue, stimmige Wege entstehen. Dabei bleiben Sie jederzeit selbstbestimmt und in Kontakt mit sich selbst. Veränderung geschieht nicht durch Druck, sondern durch innere Bewegung.

Mit der Unterstützung von Hypnose, können Sie auch in ein rauchfreies Leben gehen! In Anlehnung an das Tübinger Programm, das zur hypnotherapeutischen Raucherentwöhnung entwickelt worden ist. Die Bereitschaft, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, sollte von Ihrer Seite gegeben sein! Dann ist bereits schon Einiges getan...

Es empfiehlt sich, einen rauchfreien Tag - in der Woche - umzusetzen. Gerne erarbeite ich konkrete Strategien für dieses Vorhaben mit Ihnen aus. Die Hypnose kann dabei unterstützend auf Sie wirken! Aber auch hier gilt: Ein unerwünschtes Verhalten einfach "weg hypnotisieren" zu wollen, halte ich für unseriös und auch nicht für dauerhaft!

Die Geschichte vom Frosch, der Angst hatte zu springen...

Vielleicht erinnerm Sie sich an den einen oder anderen Spaziergang als Kind?! Im Wald oder auf einer Wiese... Mir fällt da sofort ein Frosch ein, den ich einmal dabei gesehen hatte. Ein großer Laubfrosch... Und das erinnert mich an eine Geschichte! Woher ich die weiß? Ich hab es vergessen. Jedenfalls, dieser Frosch lebte in einem Tümpel. Er würde sagen, wenn er in unseren Worten sprechen könnte: Ein kleiner, aber feiner Tümpel! Dort gab es alles, was ein Froschherz so begehren konnte! Reichlich Nahrung: Mücken, Schmetterlinge und anderes Futtergetier. Zum Sonnen gab es große Seerosenblätter. An lauen Sommerabenden kamen gelegentlich auch andere Frösche - zum gemeinsamen Konzert - vorbei. Könnte es der Frosch in Worten ausdrücken, so würde er wohl sagen: "Ich bin glücklich, aber irgendetwas fehlt"... So umrundete er den Tümpel und bemerkte - wenn er hätte so denken können, wie wir - dass dieser von einer Mauer umgeben war. Naja, nicht hoch, aber - irgendwie könnte man sagen - der Frosch fürchtete sich davor, über die Mauer zu springen! Vielleicht - dachte sich der Frosch - wenn er hätte denken können, so wie wir, brauche ich einen größeren Stein, von dem aus ich mehr sehen kann. So umwanderte er seinen kleinen Tümpel, auf der Suche nach einem geeigneten Stein. Und tatsächlich gab es einen Solchen...

Der war ihm noch nie zuvor aufgefallen. Also kletterte er auf den Stein. Von da aus konnte er ganz gut den Tümpel überblicken. Er fühlte sich nun wirklich erhaben und irgendwie zufriedener! Erhaben sah er auch für den Storch aus, der vorbeiflog und ihn - auf den großen Stein sitzend - in der Sonne erspähte. Und eh sichs der Frosch versah, wurde er gepackt und in die Lüfte gerissen. Hätte er nicht Angst gehabt - wenn er hätte so denken und so fühlen wie wir - dann wäre ihm seine Erhabenheit, die ihm der Stein kurzfristig verliehen hatte, lächerlich vorgekommen. Angesichts des Ausblicks, den er jetzt hätte genießen können. Wäre da nicht die Todesangst gewesen... Er konnte sehen, dass da, jenseits der Mauer - die seinen kleinen Tümpel umgab - ein riesiger, herrlicher See, mit wunderschönen Plätzen lag! Jetzt wo sein eigener Tod so nah war, entdeckte er, dass es doch mehr gab und für einen kurzen Moment - in Froschgefühlen ausgedrückt - wurde er traurig und sehnsüchtig! Und plötzlich gab es einen Kampf in den Lüften. Ein anderer Vogel griff den Storch an und dieser musste - zur Verteidigung - seinen Schnabel öffnen. Und unser Frosch fiel... Er hatte Glück und landete dabei im Wasser des großen Sees, welchen er - von der Luft aus - gesehen hatte. Er war froh am Leben zu sein! Das erinnert mich an so manche Geschichten, die das Leben so schreibt...